Trauer um Taranaki und frischer Wind

Mein lang ersehnter Wunsch war es, den Mount Taranaki zu besteigen. Warum gerade diesen? Ganz einfach - dieser Berg ist besonders, am leichtesten sieht man das, wenn man ihn in Google Maps sucht. 

Der Vulkan ist ein Kegel mitten im Flachland mit einem grünem Rand außen herum. Besonders ist auch, dass dieser Ort die meisten Sonnenstunden Neuseelands aber zugleich den höchsten Niederschlag vorweist. Wie auch immer, wenn man einmal diesen Berg in Realität gesehen hat muss man ihn meiner Meinung nach auch besteigen. Der Plan war es heute Vormittag zum Infozentrum zu fahren und sich eine Genehmigung (die man braucht) zu holen. Die freundliche Dame hat mich leider abweisen müssen, da die letzten Tage und Wochen es keinen Tag ohne Regengüsse gegeben hat und der Berg seit Ende Mai nicht mehr bestiegen wurde. Aktuell ist er in Nebel gehüllt und es toben Schneestürme auf Ihm. Das war es mit meinem Traum. 

 

Enttäuscht ging es mit dem Auto dann weg von Taranaki, auf dem Surf Highway 45 Richtung Wellington. Wir haben zweimal an einem Surferstrand angehalten, aber nur kurz da das Wetter wirklich extrem war. Windgeschwindigkeiten um die 60 Km/h und Regen haben das Ganze dennoch reizvoll gemacht. Um 4 erreichten wir dann die Stadt Whanganui, unserem Ziel für heute. Nach einem netten Gespräch mit der Touristeninformation haben wir noch einen Spaziergang zum Aussichtsturm der Stadt gemacht. Dabei sind wir in einem fast 100 Jahre alten Stollen bis zu einem historischen Aufzug gegangen, der uns dann für 2 NZ$ pro Person zum Aussichtspunkt brachte. Nach den letzten eher regnerischen Tagen soll es jetzt die nächsten Tage besser werden, zumindest kein Regen mehr. Wir werden sehen. 

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